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Donnerstag, 21. Mai 2015

As time goes by ...


Hallo meine Lieben,
 
da bin ich wieder. Heute habe ich ein Dankeschön für jemanden.
In den nächsten Tagen kommt dann der Start der Phillipinnen Reihe incl. Hochzeit und auch eines Videos. Meine Heimatstadt stelle ich Euch dann zwischendurch vor, weil ich es immer noch nicht geschafft habe sie wieder zu besuchen. Ich wollte Euch aktuelle Fotos zeigen und die kommen bald.
Für heute widme ich diesen Post jemanden, dem ich danken möchte.
 
Ich wünsche Euch schöne Pfingsten.
Genießt die Feiertage.
 
Euer
Olli
 
 
 
Hello Tim,
 
as i promised, here is the Clip i wrote.
Not perfect, but i think it fits well to your Music.
It was the first Clip i did as a Tribute for the IMMORTAL Series.
I also put the other four Clips under it.
Enjoy. :)
 
Many Greetings
from Oliver
 
PS: The Name is my Pseudonym on the Amiga Remix Page.
 
 
 
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AGONY - LEGEND OF 1900
 
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TURRICAN - TMNT
 
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FINAL COUNTDOWN - FLYBOYS
 
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RAIN - 03:10 TO YUMA
 
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HARLEQUIN - TITAN A.E.
 
 
(I DO NOT OWN ANY RIGHTS ON THE MUSIC OR THE MOVIES.
THESE ARE WITH THE GREATEST RESPEKT FANMOVIES.)
 


Mittwoch, 15. April 2015

Und weiter gehts. :)

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich Euch schon am Wochenende schreiben, aber vergangenen Donnerstag hatte mich etwas für einige Tage ins Bett gebracht. Etliche Gemüsebrühen, Tees und Zwiebäcke später sitze ich hier also wieder und schreibe Euch. :)

Was gibt es Neues?
Das Wetter ist schön, der Winter scheint sich verabschiedet zu haben und ich, ich genieße heute meinen freien Tag. Also habe ich den auch genutzt um ein weiteres Versprechen einzulösen, nämlich den Hörspiel Blog.
Ja lieber Marcel, der Blog ist fertig und die Einleitung steht. In den nächsten Tagen geht es dann an die erste Folge von ... lasst Euch überraschen. :)

Hier der Link für alle Hörspiel Begeisterten oder die es noch werden möchten, denn dafür ist man wirklich nie zu alt. :)

http://hoerspielbibliothek.blogspot.de/


Weiter geht es dann mit einen anderen Blog, der noch in der Wartung steckt. An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß an Athena, die eine kleine Rolle darin spielt. Ich habe es nicht vergessen.

Für heute möchte ich mich mit einigen Fotos aus meiner Geburtsstadt, nein das ist nicht Bielefeld, verabschieden, einfach um Euch neugierig zu machen, denn diese Stadt stelle ich Euch nächstes Mal vor, bevor es dann endlich auf die Philippinen geht.





Einen schönen Tag wünsche ich Euch und genießt ihn.

Euer
Olli

Montag, 6. April 2015

Mehr als ein Traum

Hallo meine Lieben,

ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest und hoffe das bei Euch der Osterhase nicht genauso friert wie hier in Bielefeld. :)
Wie Ihr seht ist (wieder) eine Zeit ins Land gegangen und ich möchte mich gar nicht raus reden. Es war eine Mischung aus sehr viel Arbeit und Unlust. Man nimmt sich sehr viel vor, macht Pläne und dann wird es doch nichts.
Bei Simone kam ein Schicksalsschlag hinzu und so wurde es hier ruhiger. Ich habe seit einiger Zeit darüber nachgedacht ob ich das hier ganz schließe oder nicht.
Aber ich kann und möchte es nicht. Das Bloggen ist mir ans Herz gewachsen, genauso wie Ihr die Ihr hier lest und schreibt. Der Blog gehört zu meiner Patenschaft einfach dazu.
Aber was ändern, damit die Lust wieder kommt.
Bis jetzt lag der vollständige Schwerpunkt einfach auf Tiere, auf den Tiergarten und ein wenig auf mich. Aber wer mich kennt, weiß das ich auch andere Interessen habe, zum Teil Interessen die man ungern offen zugibt, weil es in einen schlechten Licht steht.
Dazu gehört auch World of Warcraft. Ich denke das Online Spiel ist vielen von Euch ein Begriff und die Spieler davon werden gerne mit Süchtigen gleich gestellt.
Für mich ist es ein schönes Hobby mit dem ich 2008 begann und auch hin und wieder pausierte, weil es mehr als Spiele im Leben gibt. Durch World of Warcraft habe ich viele Menschen kennen gelernt und ich meine RICHTIG kennen gelernt indem wir uns getroffen haben und ich zähle einige davon zu meinen besten Freunden. 2 davon haben vergangene Woche geheiratet. Weiterhin wollen wir uns mit an die 10 Leuten dieses Jahr noch im Phantasialand in Brühl treffen.
World of Warcraft hat dank einiger Medien einen schlechten Ruf und ich möchte gar nicht abstreiten das es wirklich Spielsüchtige gibt, aber das ist die Minderheit.
Eine weitere Leidenschaft ist Filme gucken. Ich schaue und sammle Filme und Serien wie andere Bücher. Auch habe ich eine Leidenschaft aus meiner Kindheit bewahrt, nämlich Hörspiele zu hören allen voran DIE DREI ???, von denen ich stolzer Besitzer der ersten 40 Kassetten der Erstauflage bin, die sehr selten sind. Auch meine Begeisterung für Comics zählt dazu.
Ich denke ich war damals das was man heute einen Nerd bezeichnen würde.
Meine größte Leidenschaft aber ist das Schreiben. Ich schreibe sehr gerne Geschichten und ich habe eine Trilogie geschrieben, die nun überarbeitet werden muss und dann drückt mir die Daumen. Ich werde sie abschicken. An mehrere Verlage. Wenn das nichts wird, dann setze ich sie auf Book on Demand. Punktum.

Ich habe vor in Zukunft nicht nur über Lys und den Park zu schreiben, sondern auch über die oben genannten Punkte. Allerdings nicht alle hier in diesen Blog. Ich werde noch mindestens einen Blog einrichten den ich Hörspielen widme, an dieser Stelle ein Hallo an meinen besten und längsten Freund Marcel, den ich das schon lange versprochen habe.

Warum "Mehr als ein Traum..." ?
Man hört von so vielen Menschen das sie Träume haben und viele nicht verwirklichen können. Je mehr ich darüber nachgedacht habe, umso bewusster wurde mir das ich vieles wovon ich träume schon umgesetzt habe. Z.B. in Geschichten. Und ich meine, wer hat in seinen Leben die Möglichkeit Pinguinen so nahe zu kommen wie ich es tat.
Ich möchte Euch Träume zeigen die Real geworden sind, wie z.B. eeeendlich die Bilder von meinen Phillipinnen Urlaub 2011 zu zeigen. Der Urlaub dort erscheint mir immer noch wie ein Traum, denn es ist dort wirklich "eine andere Welt". Ich möchte Euch Reales als auch nicht Reales zeigen. Und ich denke mir da passt "Mehr als ein Traum..." sehr gut.

Ich hoffe Ihr werdet Euch hier wohl fühlen und Euch gefallen die zukünftigen Beiträge. Ich werde auch Euch wieder besuchen und bin auch auf Eure Blogs gespannt.
Simone zieht sich aus oben genannten Grund zurück, wird aber hin und wieder "Neues aus Schönbrunn" bringen.

Mit 2 Osterfotos aus Tiergarten Schönbrunn möchte ich mich von Euch für heute verabschieden.

Euer
Olli


 
Zwergotter

 
Palmkakadu
 
Fotos: Daniel Zupanc


Donnerstag, 1. Januar 2015

Neues aus Schönbrunn 04

SCHNEE-PREMIERE FÜR PANDALIEBLING FU BAO
 
Hallo Ihr Lieben,
auch im Tiergarten kehrt der Schnee ein, was besonders für den Pandanachwuchs ein Abenteuer ist, denn Fu Bao kannte bis dato noch keinen Schnee. Seht selber. :)
 
 

 
2014 war ein aufregendes Jahr für den Pandanachwuchs im Tiergarten Schönbrunn: Im Jänner hat Fu Bao das erste Mal seine Baumhöhle verlassen und sich den Besuchern gezeigt, Mitte März durfte er das erste Mal auf die Freianlage und nun erlebt der fast eineinhalb Jahre alte Pandabub den ersten Schnee seines Lebens. „Fu Bao hat sofort Gefallen am Schnee gefunden. Ohne zu zögern ist er seiner Mutter über die Schneedecke hinterher gestapft. Es macht ihm sichtlich Spaß, in der weißen Pracht seinen Bambus zu knabbern und er klettert auch neugierig auf den eingeschneiten Baumstämmen herum“, erzählt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
 

 
Wer die Großen Pandas vor allem mit Schlafen und Bambusfressen verbindet, sollte sich die Bären jetzt ansehen. Schratter: „Nicht nur Fu Bao genießt die Schneelandschaft in vollen Zügen. Auch seine Eltern Yang Yang und Long Hui sind richtig ausgelassen. Yang Yang wälzt sich mit dem Kleinen im Schnee und tollt mit ihm herum.“ Für Fu Bao ist es jedenfalls der letzte Winter in Wien. Das kommende Jahr bringt für ihn eine große, aber wichtige Veränderung. Im Herbst wird er nach China übersiedeln, um mit gleichaltrigen Artgenossen zusammenzuleben. Im Freiland verlassen die Jungtiere ihre Mütter ebenfalls im Alter von etwa zwei Jahren und gehen ihre eigenen Wege. Bis dahin bleibt aber noch genug Zeit, um Fu Bao im Tiergarten zu
besuchen. 
 
 
 


Foto 1 (Fu Bao mit Mutter Yang Yang) zur honorarfreien Verwendung: Friedrich Mader
Foto 2 zur honorarfreien Verwendung: Petra Urbanek
Foto 3 (Fu Bao mit Mutter Yang Yang) zur honorarfreien Verwendung: Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky.
 
Und damit wünsche Wir Euch
ein schönes neues Jahr.
Liebe Grüße
von
 

 

 

Freitag, 26. Dezember 2014

Celine - Eine Weihnachtsgeschichte

Celine - Eine Weihnachtsgeschichte


Es war eine kalte Nacht.

Schnee bedeckte die große Stadt und überall leuchteten die Weihnachtslichter, denn es war Weihnachten. Irgendwo in einer alten und engen Gasse drückte sich Celine fröstelnd in ihre schmuddelige Decke in den verzweifelten Versuch etwas Wärme zu erlangen. Doch es war vergebens. Ihr Parka war ebenfalls schmuddelig und überall gerissen, doch sie hatte nichts anderes. Sie presste sich zwischen zwei der Mülltonnen der alten Gasse und atmete schwer. Husten erschütterte den zierlichen und abgemagerten Körper.
Celine blickte zum sternenbedeckten Himmel und lächelte.

Die Sterne. Sie waren jeden Abend da. Sie waren ihre Freunde. Freunde die sich im Angesicht ihres Elends nicht umdrehten und davon gingen.  Freunde die jeden Abend wieder kamen.

"Hallo Artus." lächelte Celine schwach und deutete auf einen Stern. Sie bewegte den Finger als ob sie ihn streichelte.  "Wo hast du Merlin gelassen?" fragte sie und hustete. Schnee färbte sich rot.

"Ah da bist Du ja!" Sie strich mit den Finger über einen weiteren Stern daneben. "Ist es dein Zauber der Weihnachten heute weiß gemacht hat?"

Celines Finger wanderte weiter. "Galahad. Du bist auch da!" freute sie sich. "Was strahlst du heute so hell? Gibt es für dich einen besonderen Grund. Liegt es an Weihnachten?"

Wieder hustete sie und ein  weiterer Teil des Schnees färbte sich rot. Sie wischte sich mit den zerrissenen Handschuh den Mund ab. Dann sah sie schwer atmend wieder zum Himmel.

"Gawain! auch du beehrst mich." lächelte sie wieder. "Parzival!" Sie hob wieder die Hand und berührte einen weiteren Stern. "Auch du bist da und Tristan, du musst dich nicht verstecken. Ich sehe dich doch." Der Stern war ein Zwillingsstern.

Dann errötete sie etwas, als sie zum hellsten aller Sterne sah. "Lancelot, mein Held. Und ich habe nichts passendes an, oh je." Verlegen wandte sie den Blick ab. Sie griff in ihre Innentasche und holte ein kleines Medaillon heraus und öffnete es mühsam. Dann lächelte sie wieder. Darin befand sich das leicht angerissene Bildnis eines Ritters. Lancelot. Sie seufzte und schloss ihre Augen.  Wie schön wäre es, wenn er jetzt bei wäre, er vor ihr stehen würde.

"Hey." sagte eine Stimme und Celines Herz begann zu rasen. Lancelot? Sie öffnete ihre Augen.
Ein Mann stand vor ihr.
"Gib das her. Kannste eh nicht gebrauchen." Er griff nach ihrer Hand.
"NEIN!" Celine rutschte weg und drückte das Medaillon an sich.
"Bist du lebensmüde? Gib das her wenn du nicht willst das ich dich kalt mache." Er zog ein Messer aus der Tasche.
"Nein ... bitte. Er ist ... alles was ich habe." stammelte sie.
"Er? Wie durch geknallt bist du denn? Gib schon her, Miststück!" Er packte ihr grob an die Schultern.
"Neiiiiiin......" Sie versuchte sich zu wehren aber sie war zu schwach. Ihr Blick ging flehend zum Himmel, zu den Sternen, zu ihren 7 Sternen.
Plötzlich löste sich ein Stern vom Himmel und schoss herab. Ein helles Licht erleuchtete die Gasse und beide hielten sich die Augen zu.
Eine Hand packte den Mann und schleuderte ihn gegen eine Mülltonne. Der rappelte sich wieder auf und starrte den Neuankömmling an.

Der trug eine Ritterrüstung und hielt ihm ein Schwert an die Kehle.

"Wie kann er es wagen eine Lady zu berauben?" sagte eine wütende Stimme.

Panisch rutschte der Mann  seitlich weg und ergriff von Grauen gepackt die Flucht.
Der Ritter drehte sich zu Celine um und nahm den Helm ab.

"Lancelot?" Celine starrte den Ritter an.

"Zu euren Diensten, Mylady." Er verneigte sich.

"Oh mein Gott und ich habe nichts passendes an." Sie zog die zerrissene Decke höher.

"Ich weiß nicht was ihr meint, Mylady, aber ihr seht zauberhaft aus." lächelte Lancelot ehrlich und ging vor ihr auf die Knie.

Celine errötete wieder, musste aber wieder husten. Erneut färbte sich Schnee rot.

"Du bist wirklich hier." Celine war fassungslos.

"Ja, und ich habe Freunde mit gebracht." Lancelot hob eine Hand und mehrere Sterne fielen vom Himmel herab.

Mehrere Ritter traten auf sie zu

"Parzival, Galahad, Tristan und Gwain!"

Auch sie gingen vor ihr auf die Knie.  Celine war ganz verlegen. All diese wunderbaren Ritter die in einen Halbkreis vor ihr knieten.

"Nicht knien, bitte.  Ich bin doch ... niemand.." Sie wandte den Blick ab.

"Das ist nicht wahr, Mylady, denn schließlich denkt ihr jeden Abend an uns." sagte Parzival.

"Aber...." stammelte Celine.

"Kein aber." sagte eine weitere Stimme und noch jemand trat an sie heran.

"Artus.... Majestät...." Celine fehlten die Worte.

"Nicht Majestät. Einfach nur Artus." sagte dieser.

Hinter ihm trat Merlin hervor.  "Mylady, wir haben an diesen besonderen Abend ein kleines Geschenk für euch."

"Merlin ... ein Geschenk? Aber warum ...?" Sie senkte den Kopf.

"Weil an diesen Abend niemand alleine sein sollte. Überhaupt sollte niemand überhaupt alleine sein und weil du jeden Abend mit uns sprichst wollen wir uns bedanken." Lancelot nahm sie sanft und vorsichtig auf den Arm.

Celine sagte nichts mehr und drückte sie an ihren Held, das Medaillon weiterhin fest in der Hand an ihr Herz gedrückt.

König Artus hatte einen Kelch in der Hand und hielt ihn Merlin entgegen. Celines Herz began zu rasen. Der heilige Gral! Merlin berührte den Kelch und eine helles Licht zwang Celine dazu die Augen zu schließen.

Nach kurzer Zeit öffnete sie die Augen wieder, denn sie fühlte plötzlich festen Boden unter den Füßen. Ihr klappte der Kiefer herunter. Sie hatte ein wunderschönes mittelalterliches Kleid an.

"Oh mein Gott!" Sie berührte fassungslos den Stoff. Dann fiel es ihr auf. Sie befand sich auf einer wunderschönen Wiese und die Sonne schien vom Himmel herab. In der Ferne sah sie die Ritter mit Artus und Merlin auf eine Burg zureiten. Camelot! Doch einer fehlte!

Eine Hand legte sich auf ihre Schulter und sie drehte sich um. "Lancelot..."

Er legte einen Zeigefinger auf ihre Lippen und Celine sagte nichts weiter. Sie schaute ihm tief in die Augen, Langsam beugte er sich vor und gab ihr einen langen und innigen Kuss.

Celine strahlte über das ganze Gesicht und Tränen liefen ihr über die Wange. Das war der glücklichste Moment ihres Lebens.

*

"Ja, sie heißt Celine. Ihre größte Leidenschaft ist alles was mit Camelot zu tun hat. Das hat sie als kleines Kind geliebt. All diese edlen Ritter, wie hießen sie noch? Gawain, Galahad, Artus usw.  Ihr Liebling ist Lancelot." sagte der Mann.
"Wie ist sie denn obdachlos geworden?" sagte der Andere.
"Ihr Mann ist abgehauen und hat sie mit immensen Schulden sitzen gelassen. Sie hatte alles verloren und ist auf der Straße gelandet. Aber ihre Liebe zu den Rittern hat sie nie verloren. Sie hat sogar die Sterne nach ihnen benannt. Sie ist wirklich eine ganz Liebe."
"War."
"Was?"
"Sie war."
"Ja,entschuldigung. Es ist so, ich kann noch nicht begreifen, dass sie nicht mehr bei uns ist." Der Polizist kniete neben der Leiche von Celine. Ein wenig verkrustetes Blut lag noch auf ihren Lippen.  Das seltsame war, das es viele Kniespuren um sie herum gab. Seltsame Fußspuren, die nicht annähernd an Schuhe erinnerten.

Am Himmel leuchteten nach und nach 7 Sterne auf.

Und dann ein achter Stern. Erst zögernd, fast schon verlegen und dann ganz hell.


ENDE
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ALTERNATIVES ENDE

"Ja, sie heißt Celine. Ihre größte Leidenschaft ist alles was mit Camelot zu tun hat. Das hat sie als kleines Kind geliebt. All diese edlen Ritter, wie hießen sie noch? Gawain, Galahad, Artus usw.  Ihr Liebling ist Lancelot." sagte der Mann.
"Wie ist sie denn obdachlos geworden?" sagte der Andere.
"Ihr Mann ist abgehauen und hat sie mit immensen Schulden sitzen gelassen. Sie hatte alles verloren und ist auf der Straße gelandet. Aber ihre Liebe zu den Rittern hat sie nie verloren. Sie hat sogar die Sterne nach ihnen benannt. Sie ist wirklich eine ganz Liebe."
"Woher ... wollen sie ... das .... denn wissen, Officer." sagte Celine schwach. Sie wurde auf eine Liege gelegt.
"Ich weiß es, Celine. Gut das ich sie gefunden habe." sagte der Polizist.
"Aber wie ...?" stammelte sie.

"Ich bin gerade meine Streife vor der Gasse gegangen als dieser Kerl da raus gestürzt kam. Er faselte etwas von einen Ritter, dann ist er weg gelaufen und ich habe nach gesehen. So habe ich sie gefunden."

"Danke ...."
"Ehrlich gesagt hatte ich gehofft das ich sie finde, weil an diesen Abend keiner alleine sein sollte. Ich wollte sie zum Essen einladen, denn ich schaffe den Truthahn nicht alleine. Sieht so aus als ob ich den Truthahn heute ins Krankenhaus bringen muss. Im Hospital wird man sich erst einmal um sie kümmern und wenn es ihnen besser geht kommen sie zu mir. Ich habe ein Gästezimmer." sagte der Polizist.

"Du." sagte Celine.

"Du?" fragte er.

"Duze mich." lächelte sie.

"Okay. Und ehe ich es vergesse. Ich habe ein Geschenk für Dich." Er griff in die Tasche.

"Ein ... Geschenk?" Celine bekam große Augen.
"Ja." Der Polizist reichte ihr etwas. "Frohe Weihnachten."
Celine begann zu strahlen. Sie hielt ein Buch in den Händen. Die Sage von Camelot.

"Danke ...."

"Robert."

"Danke Robert!"

Sie umarmte den Polizisten so gut es ging und schluchzte vor Glück.
Irgendwo am Himmel leuchteten 7 Sterne auf.

 

ENDE
 
 
 
Das meine Lieben, war meine Weihnachtsgeschichte. Ich hoffe sie hat Euch gefallen. Geschrieben habe ich sie für einen Menschen der mein Leben verändert hat. Danke.
Mit dieser etwas ungewöhnlichen Geschichte möchte ich auch bei all diesen Drumherum um diese festliche Zeit an jene denken die an diesen Tagen alleine sind. Auch sie haben Träume, auch wenn wir sie immer nur für einen Moment oder gar nicht sehen. Menschen die in Not sind, Menschen wie Du und ich.
Ich hoffe Euch gefallen Beide Enden und ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Danke.
 
Euer